Wertschätzende, gewaltfreie Kommunikation

Wenn, „Menschen, nie etwas anderes tun, als sich mit Strategien, die ihnen in dem Moment geeignet erscheinen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen“ (Marshall B. Rosenberg), brauchen wir uns ja nur über unsere Strategien und (Handlungs-) Gewohnheiten auseinandersetzen, die womöglich der ähnlichen Bedürfniserfüllung dienlich sind und schon lösen sich Konflikte und wir erreichen ein friedlicheres Miteinander. Ja, so kann das funktionieren, doch ganz so einfach ist es doch nicht. Was Menschen über lange Zeit verinnerlicht haben, lässt sich nicht wie ein paar ausgelatschte Schuhe ablegen. Eine wertschätzende Sprache zu sprechen, bedeutet sich bewusst (und liebevoll) mit der „alten“ Kommunikation auseinandersetzen und sich vergegenwärtigen und begreifen, welche Bedürfnisse sich als „Schätze“ hinter „komischen“ Sätzen oder Verhalten verbergen und entdeckt werden wollen.

Als Trainerin für Gfk

  • vermittle ich die Methode, Grundbegriffe und Haltung der GFK
  • mache ich Übungen, die ermöglichen die Schritte der GFK selbst zu lernen
  • wird mit Übungen möglich, eigene Kommunikationsmuster zu identifizieren und zu verändern
  • kreiere ich Räume, in denen empathisches Miteinander, empathisches Hören und Feedback geben geübt wird
  • leite und begleite ich konstruktive Konfliktgespräche
  • möchte ich einen Beitrag leisten, die Kommunikation friedlicher, harmonischer und wertschätzender zu leben und dabei authentisch zu bleiben
  • möchte ich einen Beitrag zu einem friedlicheren Miteinander leisten
Beeinflusst und inspiriert von Mahatma Ghandi und Carl Rogers hat Marshall B. Rosenberg die GFK entwickelt. Sie ist zum einen, eine innere Haltung aus Respekt, Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen und bezieht sich auf ein positives Menschenbild. Zum anderen hat Marshall B. Rosenberg die Methode der 4 Schritte entwickelt, in dem es darum geht, wertschätzend zu kommunizieren. Vor dem Hintergrund eigener Diskriminierungserfahrungen und heftiger rassistischer Übergriffe hat Marshall B. Rosenberg sich damit beschäftigt, was Menschen antreibt, sich körperlich und sprachlich gewaltvoll zu äußern. Als Psychologe hat er sich insbesondere dafür interessiert, welche Wirkung die eigene Haltung und Sprache auf das Miteinander hat. Marshall Rosenberg stellt fest, dass in den meisten Gesellschaften Konzepte von „richtig und falsch“ und „gut und böse“ vorherrschen. Ein Ziel der GFK ist es, die von Herrschaftssystemen geprägte Sprache von Urteilen zu verlassen und eine Sprache der erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse zu erlernen. Dabei ist ganz wesentlich empathisch und mitfühlend mit sich selbst und dem Gegenüber zu sein. Auch wollte Marshall Rosenberg verstehen, aus welcher Absicht Menschen handeln. Ausgehend davon, dass Menschen universell die gleichen Bedürfnisse haben, hat er gefolgert, dass Menschen immer in der Absicht handeln, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, doch die Strategie, die Art und Weise in der Menschen dies machen, sehr unterschiedlich ist und es genau auf der Ebene zu Konflikten kommt. Methodisch hat er ein Vier-Schritte-Modell entwickelt. Dabei ist der erste Schritt neutral und ohne zu bewerten die Situation zu beschreiben. Danach geht es, im zweiten Schritt, um das Erspüren der Gefühle, die dann im dritten Schritt als Wegweiser zu den Bedürfnissen – zu dem was gebraucht wird – dienen. Im vierten Schritt geht es darum, konkret um das zu bitten, was ich brauche. Dadurch entsteht eine qualitativ andere Verbindung und führt zu einem anderen „sich verstehen“. Ein wesentlicher Schlüssel dabei, ist die (heilsame) Wirkung der Empathie, die ich mir selbst und anderen entgegenbringen kann. Marshall B. Rosenberg war das persönliche Wachstum ebenso wichtig, wie gesellschaftlich einen friedlicheres Miteinander zu gestalten. So kann die GFK ganz privat oder in Schulen, Betrieben, beruflichen, sowie ehrenamtlichen Strukturen hilfreich und unterstützend sein.
„Die Absicht der GFK ist es, unsere Verbindungen so zu gestalten, dass wir unsere jeweiligen Bedürfnisse verstehen und schätzen und gemeinsam Wege finden, wie wir sie einvernehmlich erfüllen können. Das gilt auch besonders im Konfliktfall.“

Marshall B. Rosenberg

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